Dienstag, 29. Dezember 2009
Der Krieg in Yemen
Die gefallenen "Terroristen" kann man hier sehen.
Wenn es Al Qaida in Yemen geben sollte (bezweifle dass es al Kaida ueberhaupt gibt), haben die in diesem Konflikt ueberhaupt nichts zu sagen. Die Hintergruende sind meiner Meinung nach andere. Die Huthis Rebellen werden nicht nur von der yemenitischen Regierung bekaempft, sondern auch von Saudi Arabien. Beide Laender haben grosse Schwierigkeiten, gegen die Rebellen zu kaempfen. Die yemenitische Regierung hat selbst im Inneren des Landes gewaltige (nicht nur politische) Probleme und Saudi Arabien musste gewaltige Verluste hinnehmen.
"Seventy-three Saudis have been killed and 26 are missing since fighting broke out in November between Saudi forces and Yemeni rebels, Saudi Deputy Defense Minister Prince Khaled bin Sultan told reporters on Tuesday. "The confrontation on the southern border has resulted in 73 martyrs and 26 missing," said Sultan in comments broadcast on television from a media conference in Al-Khoba in southern Jizan province."
Ich bin mir sicher, dass Saudi Arabien und Yemen die USA um Hilfe gebeten haben, gegen die Rebellen zu kaempfen. Die USA machen ihre Oel-Freunde gluecklich und dabei koennen die USA auch ihr Imperium ausweiten.
Freitag, 18. Dezember 2009
Afghanistan - Stammeskultur, Demokratie, Taliban, Definition
Sind es die gleichen Menschen, die auch damals an der Macht waren? Oder hat sich der Begriff "Taleban" etwas geaendert?
Damals gegen die Russen gab es auch die Mujahedeen. Doch Mujahedeen war nur ein Oberbegriff fuer alle Widerstandsgruppen, damals gegen die Soviets. Ich bin stark der Meinung, dass man heute wie damals jeden pauschal als Taleban bezeichnet, der gegen die Nato-Soldaten kaempft. Taleban hat im Westen einen negativen Beigeschmack, da es meistens mit Steinigung und Brutalitaet assoziiert wird. Doch in Afghanistan nennt sich jeder ein Mujahed oder Taleban, der gegen die Besatzer kaempft. Es ist nur ein Oberbegriff. Auch innerhalb des afghanischen Widerstands, gibt es unterschiedliche Gruppierungen mit verschiedenen Meinungen. Rabani, Massoud oder Hekmatyar waren auch alle Mujahedeen, doch am Ende haben sie sich ja gegenseitig bekriegt. Man kann also nicht sagen, dass die Mujahedeen die Mujahedeen bekaempft, kann man? Genauso wenig wird man vielleicht spaeter sagen koennen, dass die Taleban die Taleban bekaempft. Was ich sagen will, ist dass man nicht alle Widerstandskaempfer mit boesen Bildern assoziieren soll, denn das ist einfach ein unwahres Bild. Viele wollen einfach die Auslaender aus dem Land haben. Andere wollen sich wegen ihrer toten Verwandten raechen. Es ist erwiesen, dass ein grosser Teil der Aufstaendler, bezahlt werden, um gegen die auslaedischen Nato-Soldaten und gegen die nationalen afghanischen Truppen zu kaempfen. In Afghanistan herrscht eine Armut, die kaum vorstellbar ist. Die Menschen wuerden alles machen um ein bisschen Geld zu verdienen.
Alles zusammen:
Demokraite kann in Afghanistan nicht funktionieren, weil durch die Stammeskultur alles geregelt wird. Dazu kommt noch die grosse Wahrscheinlichkeit, dass auch diese Regierung irgendwann verschwinden wird, wie alle anderen davor (daran glauben die Afghanen). Taleban ist ein Oberbegriff fuer alle Widerstandskaempfer, selbst shiitische Widerstandskaempfer wuerden als Taleban bezeichnet, wenn es sie geben wuerde (habe gehoert, es bewegt sich da langsam etwas).
Ich werde diesen Beitrag editieren, wenn ich Fehler entdecke oder wenn etwas unklar geschrieben worden ist. Auch werde ich bald Verlinkungen zum Text hinzufuegen.
Ueber dieses Thema mache ich gerade eine Arbeit und werde deshalb auch intensiver und detailierter auf englischer Sprache dazu berichten.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Gaza - Statistiken - Das Leben nach dem Krieg
Some children no longer look on their homes as a place of safety, security and comfort. Others don't even have a home to go to. The Israeli bombardment damaged or destroyed more than 20,000 houses, forcing some families into tents and others into crowding in with relatives. Hamas distributed money to displaced families to rebuild their homes but the Israeli blockade has created a desperate shortage of materials. Almost one year later, some children still have no roof over their head.
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The 23-day war in numbers:
Statistics from the Gaza Community Mental Health Programme
• 1,420 Palestinians killed, 446 of them children
• 5,320 injured, 1,855 of them children
• 4,000 houses destroyed
• 16,000 houses damaged
• 94.6% of children aged six-17 heard the sound of sonic jetfighters
• 91.7% of them heard shelling by artillery
• 92% saw mutilated bodies on TV
• 80% were deprived of water or electricity
• 50.7% left home for a safer place
• 25.9% report one symptom of PTSD
• 39.3% report more than one symptom
• 9.8% report full criteria of PTSD
Statistics from the Palestinian Centre for Human Rights
• 1,414 Palestinians killed during the conflict, including 313 children, of which: – 31% girls, 69% boys
– 15% under 5; 23.3% 5-10; 62% 11-17
– 73% died from bombs; 19.8% from artillery shells; 5.4% shot; 1.5% from white phosphorous
• 5,300 Palestinians injured, including 1,606 children
• 36 UN schools damaged
• Approximately 20,000 homes completely or partially destroyed
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